Gestalttherapie ist eine existentielle Begegnung

Gestalttherapie ist ein psychotherapeutisches Verfahren. In erster Linie ist es aber eine Haltung, mit der wir einander begegnen.

Im Laufe des Lebens entwickelt jeder Mensch für ihn wichtige (Überlebens-) Strategien, die durch seine persönliche Geschichte geprägt sind.

Die Gestalttherapie bietet die Möglichkeit zu überprüfen, ob diese Verhaltensweisen und Gefühlsmuster im Umgang mit uns selbst und anderen zum jetzigen Zeitpunkt noch angemessen sind. Dabei gibt es kein richtig oder falsch, nur neue Erfahrungen.

Gestalttherapie ermöglicht:


  • Größeres Gewahrsein gegenüber dem eigenen Körper, den Gefühlen, der Umwelt.
  • Das Erlebte anzunehmen, statt zu projizieren.
  • Umfassenden Kontakt zu seinen Empfindungen.
  • Kraft und Fähigkeit für sich selbst zu sorgen.
  • Empfänglich zu sein für die Umgebung, aber mit dem Bewusstsein für die eigenen Grenzen.
  • Verantwortung für die eigenen Handlungen und deren Konsequenzen zu übernehmen.
  • Die Entwicklung neuer Konzepte aus sich selbst heraus.

Gespräche, die Wahrnehmung des eigenen Körpers und der Umwelt, sowie ein kreativer Umgang mit den aktuellen Befindlichkeiten sind die Grundlage der Arbeit in einer gestalttherapeutischen Sitzung.